Evangelisch Freikirchliche Gemeinde (Baptisten)

Was wir glauben

Baptistengemeinden betonen wie alle evangelischen Kirchen die Grundsätze:

Der glaubende Mensch wird allein durch Gottes Gnade errettet, nicht durch seine Werke. (sola gratia)

Allein durch den Glauben, durch das Vertrauen auf Gott, wird der Mensch gerechtfertigt. (sola fide)

Allein die Bibel ist als Wort Gottes die Grundlage des christlichen Glaubens. (sola sriptura)

Allein die Person, das Wirken und die Lehre Jesu Christi können Grundlage für den Glauben und die Errettung des Menschen sein. (solus Christus)

In Baptistengemeinden leben Christen ihren Glauben an Jesus Christus, ihre Beziehung zu Gott und in Gemeinschaft mit anderen Christen. Gemeinsam die Bibel studieren und danach fragen, wie sich das Erkannte konkret ins Leben übertragen lässt, sind Merkmale der EFG Offenburg.

Der Glaube ist prägend für die persönliche Lebensgestaltung und Quelle des Engagements für andere. Wir sind freikirchlich, denn wir legen Wert auf die Trennung von Kirche und Staat. Das bedeutet zum Beispiel, dass freikirchliche Gemeinden vom Staat keine Kirchensteuer einziehen lassen.
Unseren Etat finanzieren wir über freiwillige Gemeindebeiträge der Mitglieder und der Freunde der Gemeinde.
Freikirchlich bedeutet auch: Wer zu unserer Kirche gehört, hat sich freiwillig dazu entschlossen. Niemand wird in die Gemeinde hineingeboren. Deshalb taufen wir auch keine Säuglinge, sondern nur Menschen, die sich freiwillig dafür entschieden haben, weil sie dem Evangelium von Jesus Christus glauben.
Somit praktizieren wir die Gläubigentaufe. Das Wort "Kirche" kommt aus dem griechischen und bedeutet: "die zum Herrn gehören". Dies ist unser zentrales, kurzgefasstes Glaubensbekenntnis.

 

Ehrenamtliche und Leitung

Nur durch viele ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können die Aufgaben und Projekte der Gemeinde getragen werden. Hierzu zählen u. a. die regelmäßigen Gruppenstunden in den Bereichen Kinder-, Teenie-, Jugend- und Seniorenarbeit, die Kassenführung und Gemeindeleitung, die Besuche und Betreuung von Älteren, das Kirchenkaffee und die praktischen Aufgaben im Bereich Pflege des Gemeindezentrums u. v. m. Die hohe Anzahl engagierter Ehrenamtlicher ist ein besonderes Kennzeichen unserer Gemeinde.

 

Unsere Hauptamtlichen

Die EFG Offenburg hat zurzeit zwei Personen angestellt, um die vielfältigen Aufgaben eines Gemeindelebens erledigen zu können. Der Pastor ist für die Verkündigung, Seelsorge, Mitarbeiterförderung und die Gemeindeentwicklung zuständig. Der Jugendreferentin obliegt der Bereich „junge Gemeinde“.

 

Gemeindeleben

Unsere Kirchengemeinde ist ein Ort der Begegnung zwischen jungen und alten Menschen und mit Gott. Die Bibel gibt uns hierzu die zentrale Orientierung. So stellen wir uns Gemeinde vor: Menschen, die nach Gott fragen und ihre Zweifel mitbringen. Menschen, die einander erzählen, was ihnen der Glaube an Jesus Christus bedeutet. Menschen, die sich weiterhelfen, wenn das Leben kompliziert und anstrengend wird. Menschen, die dazu einladen, diesem Jesus zu vertrauen, der sich als „Weg, Wahrheit und Leben“ vorgestellt hat. Menschen, die diesen Glauben fröhlich feiern im Gottesdienst und leben im Alltag. Menschen, die sich engagieren in der Gemeinde und der Gesellschaft. So stellen wir uns Gemeinde vor. Und daran arbeiten wir.

 

Kontakt

Wer weitere Informationen möchte, kann gerne auf unserer Homepage www.efg-og.de vorbeischauen oder eine Veranstaltung, wie Sonntags um 10.00 Uhr den Gottesdienst, besuchen.
 
 
 

Der "Weg der Religionen" in unserer Kirchengemeinde

Am 22. November lud der Arbeitskreis Interreligiöser Dialog Offenburg zu einer Informationsveranstaltung in unsere Kirchengemeinde ein.
 

 

Die Kennzeichen und Entwicklungen der Baptisten

war das Thema des Abends. 
 
Johann Gerhard Oncken 
(* 26. Januar 1800 in Varel, Niedersachsen; † 2. Januar 1884 in Zürich) ist der Begründer der deutschen sowie der meisten kontinentaleuropäischen Baptistenbünde. 
Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf und erlernte in England, wo er der methodistischen Erweckungsbewegung begegnete, den Beruf eines Kaufmanns. 
Als junger Mann kehrte er nach Deutschland zurück, eröffnete eine christliche Buchhandlung in Hamburg und begann mit einer Missionsarbeit unter Seeleuten. 
Am 22. April 1834 wurde Oncken und 6 weitere Personen in der  in in der Elbe in Hamburg getauft. An nächsten Tag wurde die erste Baptistengemeinde in Deutschland gegründet. Oncken wurde in der Folgezeit zu einem der bedeutenden Kirchengründer im Europa des 19. Jahrhunderts.  
Quelle: wikipedia
 
Die Bibel ist die einzige Quelle unseres Glaubens.
Die Gemeindemitglieder pflegen eine intensive Verbindung untereinander.
Ein Herr, ein Glaube eine Taufe dies ist ein Grundsatz aller Baptisten in der Welt.
Alle Gläubigen der Gemeinde dürfen generell alle Ämter und Tätigkeiten der Gemeinde ausüben.
 
 

Die Ortsgemeinde ist in finanziellen Aufgaben  eigenverantwortlich und theologischen Fragen selbständig,
auch die Trennung von Kirche und Staat ist ein zentrales Kennzeichen.
Mitglieder und Freunde der Gemeinde finanzieren mit freiwilligen Spenden den Haushalt und Beiträgen an die Bundesorganisation.
 
Die Anfänge der Baptistengemeinde in Offenburg gehen auf die Begegnungen von Flüchtlingen in privaten Wohnungen im Jahr 1954 zurück.
 
 
 
 
30 Jahre später wagte sie den Bau eines eigenen Gebäudes, damals am Rande der Stadt Offenburgs vorrangig mit den finanziellen Mitteln der Mitglieder.
 
 
 
Weltweit zählen ca. 51 Millionen getaufte Mitglieder zu den Baptisten, vorrangig in den USA, Brasilien und der ehemaligen UdSSR.
Konfessionsstatistiken rechnen Kinder und Freunde, die am Leben der Gemeinde teilnehmen hinzu, um die Zahlen mit denen von Volkskirchen, die in der Regel die Säuglingstaufe praktizieren, vergleichbar zu machen. Danach sind ca. 100 Millionen Menschen in Baptistengemeinden geistlich beheimatet. 

Pastor Viktor Dürksen (gekürzter Vortrag)
 
Herr Bäuerle (rechts im Bild), Leiter des Interreligiösen Dialogs, lud zum nächsten Informationsabend am 5. Dezember 2023 in die Rumänisch-Orthodoxe Kirche (Josefskirche) im Dahlienweg 35 in Hildboltsweier ein.